was™ – Eau de Parfum -
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Chargennummer Tester/Abfüllungen: WA012026

Kopfnote
Mate, Bergamotte, Kardamom und Muskatnuss
Herznote
Geranium, Gewürznelke, Cistus und Diviniris
Basisnote
Vanille, Zedernholz, Vetiver, Patchouli, Sandelholz, Styrax, Amber und Moschus

Inside the Scent
Neandertal – was™ – Eau de Parfum
Neandertal was™: Vergangenheit als Gegenwart auf der Haut
Neandertal was™ Eau de Parfum ist Teil eines bewusst irritierenden Duos: is™ und was™ wurden aus demselben Briefing entwickelt – einmal durch menschliche Parfümeurkunst, einmal durch künstliche Intelligenz. Und genau hier beginnt das Konzept, das du meinst: nicht „KI hübsch gegen Mensch echt“, sondern ein Test deiner Wahrnehmung. Neandertal verrät absichtlich nicht, welcher Duft von wem stammt. Du sollst riechen, urteilen, zweifeln – und merken, wie schnell man Projektionen mit Wahrheit verwechselt.
Wenn was™ warm wird, aber nicht gefällig
Im Auftakt setzt Neandertal was™ auf Spannung statt Charme: Yerba Mate bringt eine bittere, herb-grüne Trockenheit, Bergamotte hebt den Blick kurz an, bevor Kardamom und Muskat die Kante schärfen. Das wirkt nicht wie „frisch“, sondern wie klarer Atem in kalter Luft – sofort präsent, ohne Parfümtheater.
Dann kommt die überraschende Wendung: Der Duft öffnet sich in eine weiche, fast irisartige Textur, die aus einem neuartigen Baustein gespeist wird – Diviniris. Diese Iris-Holz-Anmutung ist kein pudriger Salonmoment, sondern eine kontrollierte Glätte, als würde sich Mineralstaub in Hautwärme verwandeln. In der Mitte ziehen Geranie, Nelke und Zistrose die Konturen nach: aromatisch, würzig, harzig – wie eine Erinnerung, die nicht romantisiert, sondern präzise bleibt.
Tiefe, die sich nicht erklärt – sie bleibt
In der Basis legt Neandertal was™ sein Gewicht offen: Vanille erscheint nicht als Süße, sondern als cremiger Schatten, der alles zusammenhält. Zedernholz, Vetiver, Patschuli und Sandelholz bauen ein trockenes Holzgerüst, während Styrax und Ambra eine harzige Wärme liefern, die wie glimmende Glut wirkt. Moschus sitzt darunter wie Haut – nicht sauber, nicht schmutzig, sondern einfach lebendig. Das ist ein Nischenduft, der nicht gefallen will, sondern eine Haltung behauptet: Vergangenheit ist kein Filter, sondern Material.
Unisex-Parfum mit leiser Projektion und langem Atem
Als Unisex-Parfum funktioniert Neandertal was™ nicht über Rollenbilder. Wer ihn als Herrenduft etikettieren will, tut das aus Gewohnheit; wer ihn als Damenduft liest, ebenfalls. Er ist ein Nischenparfum, das körpernah arbeitet: eher leise Projektion, dafür spürbar lang. Genau deshalb wirkt er so modern – weil er nicht den Raum besetzt, sondern dich.
Parfümeur: Absichtliche Unschärfe als Teil der Idee
Bei Neandertal was™ gehört die Autorenschaft zur Inszenierung: offiziell lautet die Angabe „künstliche Intelligenz oder ein Team aus Isaac Sinclair, Fanny Grau und Nicolaj Koralewicz“. Diese Unschärfe ist kein Mangel, sondern das Experiment selbst – du sollst nicht an Namen glauben, sondern an deine Nase. Und ja: das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Symrise und deren KI-System Philyra® kommuniziert, was den „KI gegen Mensch“-Rahmen überhaupt erst greifbar macht.
© 2026 by scent amor
FAQ - Häufige Fragen zu Neandertal was™
Wie beeinflusst die KI-Entwicklung (Symrise) die Komposition von was™ und welche Rolle spielt der Stoff Diviniris?
Welche olfaktorische Erfahrung bietet was™ mit seiner komplexen Mischung aus Gewürzen, Tee und Holz?
Wie ist die Performance dieses EdP und für welche Art von Träger ist dieser Duft am besten geeignet?

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