The Different Company – französische Parfumkunst und die neue Kollektion Extraits Extrêmes
Von Jean-Claude Ellenas visionären Anfängen bis zu den neuen Extraits Extrêmes: eine französische Duftgeschichte, die Georg R. Wuchsa, die Seele von scent amor, seit mehr als zwei Jahrzehnten begleitet.
Es gibt Parfummarken, die anders sein möchten. Und es gibt The Different Company – ein Haus, das die Abweichung bereits im Jahr 2000 zu seinem Namen, seinem ästhetischen Programm und seiner kreativen Verpflichtung machte. Was mit der Vision des Parfümeurs Jean-Claude Ellena und des Designers Thierry de Baschmakoff begann, entwickelte sich zu einer der prägenden Stimmen der modernen französischen Nischenparfümerie. Mit der 2026 vorgestellten Kollektion Extraits Extrêmes geht das Haus nun weiter als je zuvor: fünf eigenständige Kompositionen mit Duftkonzentrationen zwischen 50 und 55,15 Prozent, geschaffen für maximale Dichte, ohne die kultivierte Handschrift der Marke zu opfern.
Im Jahr 2000 beginnt eine andere Vorstellung von Luxus
The Different Company wurde im Jahr 2000 in Paris von Jean-Claude Ellena und Thierry de Baschmakoff gegründet. Beide kamen aus unterschiedlichen Disziplinen, teilten jedoch eine klare Überzeugung: Ein Parfumhaus sollte nicht von Marketingkonzepten, Zielgruppenklischees oder kurzfristigen Trends bestimmt werden. Der Duft selbst musste wieder zum Mittelpunkt werden.
Jean-Claude Ellena gehörte bereits damals zu den einflussreichsten Parfümeuren seiner Generation. Geboren in Grasse und ausgebildet in der traditionsreichen Welt der dortigen Rohstoffhäuser, entwickelte er eine unverwechselbare Ästhetik. Seine Düfte leben von Transparenz, präzisen Kontrasten und einer beinahe kalligrafischen Reduktion. Ellena entfernte alles Überflüssige, bis nur noch die eigentliche Idee einer Komposition sichtbar blieb.
Thierry de Baschmakoff gab dieser olfaktorischen Haltung eine Form. Der französische Designer und Creative Director hatte sich auf die visuelle Identität von Luxusmarken spezialisiert. Für The Different Company entwarf er einen Flakon, der sich bewusst von dekorativer Nostalgie und konventionellen Parfumcodes entfernte. Der schwere, klare Glasblock, die unsichtbar integrierte Pumpe, die Beschriftung mit echtem Platin und der massive, mehrstufig gearbeitete Metallverschluss machten den Flakon zu einem Objekt zeitgenössischen französischen Designs.
Der Name war dabei kein nachträglich formulierter Werbesatz. „The Different Company“ war ein Versprechen: Dieses Haus wollte die Dinge tatsächlich anders machen.
Jean-Claude Ellena schreibt die erste olfaktorische Handschrift

Die frühen Düfte begründeten den Ruf der Marke. BOIS D’IRIS aus dem Gründungsjahr 2000 stellte die kostbare Iris nicht als pudrige Reminiszenz dar, sondern verband ihre kühle Eleganz mit einer fein gezeichneten holzigen Struktur. OSMANTHUS rückte 2001 eine Blüte in den Mittelpunkt, die vielen Parfumliebhabern damals noch kaum bekannt war. Ihre aprikosenartige, ledrige und floral schimmernde Vieldeutigkeit passte perfekt zu Ellenas leiser Präzision.
Ebenfalls 2001 erschien ROSE POIVRÉE, eine der ungewöhnlichsten Roseninterpretationen ihrer Zeit. Die Rose wurde nicht romantisiert, sondern mit Pfeffer, warmen Gewürzen und körperlich-animalischen Facetten konfrontiert. Der Duft wirkte lebendig, intim und irritierend schön. Mit BERGAMOTE folgte 2004 eine strahlende, transparente Interpretation der Zitrusfrucht.
Diese vier Kompositionen legten die DNA des Hauses fest: kostbare Rohstoffe, nachvollziehbare Duftideen, keine geschlechtsspezifische Einengung und eine elegante Klarheit, die niemals mit Beliebigkeit verwechselt werden durfte.
Als Jean-Claude Ellena 2004 Hausparfümeur von Hermès wurde, endete seine aktive Arbeit für The Different Company. Seine ästhetische Grundidee blieb jedoch im Haus verankert.
Luc Gabriel übernimmt – und macht aus dem Projekt ein Parfumhaus
Ebenfalls 2004 begann ein neues Kapitel. Luc Gabriel, der Thierry de Baschmakoff bereits kannte, übernahm die operative und strategische Verantwortung für The Different Company. In manchen neueren Darstellungen des Hauses wird Gabriel als Mitgründer bezeichnet. Historisch präziser ist jedoch: Gegründet wurde die Marke im Jahr 2000 von Jean-Claude Ellena und Thierry de Baschmakoff; Luc Gabriel stieg 2004 ein, übernahm das Unternehmen und entwickelte es zu seiner heutigen Form weiter.
Gabriels Verbindung zur Parfümerie reicht bis in seine Kindheit zurück. Seine Mutter führte eine Parfümerie, an der er nach der Schule beinahe täglich vorbeikam. Dennoch begann er zunächst eine klassische wirtschaftliche Laufbahn und arbeitete in den Bereichen Strategie und Unternehmensberatung. Als er Anfang der 2000er-Jahre nach einem Unternehmen suchte, das er übernehmen und weiterentwickeln konnte, führte ihn der Kontakt zu de Baschmakoff zurück in die Welt seiner frühen Duftprägungen.
Luc Gabriel bewahrte die ursprüngliche Idee des Hauses, wollte The Different Company jedoch nicht zu einem Museum für Jean-Claude Ellenas Frühwerk machen. Er öffnete die Marke für weitere Parfümeure, neue Duftsprachen und ein internationales Publikum. Heute ist er Eigentümer und Creative Director des Hauses. Unter seiner Leitung blieb die Marke unabhängig – ein wesentlicher Punkt in einer Branche, in der viele ehemalige Nischenhäuser längst zu globalen Luxuskonzernen gehören.
Céline Ellena führt die Geschichte weiter
Nach dem Wechsel ihres Vaters zu Hermès übernahm Céline Ellena eine zentrale kreative Rolle. Sie trat nicht als Kopie Jean-Claude Ellenas auf, sondern entwickelte eine persönlichere, sinnlichere und teilweise orientalischere Sprache.
Mit JASMIN DE NUIT erschien 2005 ein dunkler, würziger Jasmin, der florale Leuchtkraft mit geheimnisvoller Wärme verband. SEL DE VÉTIVER aus dem Jahr 2006 interpretierte Vetiver über mineralische, salzige und erdige Facetten. Es folgten unter anderem CHARMES & FEUILLES, SUBLIME BALKISS, ORIENTAL LOUNGE, PURE EVE und DE BACHMAKOV, dessen Name Thierry de Baschmakoff gewidmet ist.
Céline Ellena respektierte die transparente Architektur des Hauses, gab ihr jedoch mehr Wärme, Bewegung und narrative Tiefe. Aus der klaren Gründungsidee wurde so ein wachsendes olfaktorisches Vokabular.
Neue Parfümeure, neue Kapitel, dieselbe Unabhängigkeit
Später lud Luc Gabriel weitere renommierte Parfümeure ein, ihre eigene Sprache innerhalb der Marke zu entfalten. Bertrand Duchaufour schuf unter anderem OUD FOR LOVE, OUD SHAMASH und SANTO INCIENSO, SILLAGE SACRÉ. Emilie Coppermann entwickelte die Kollektion L’Esprit Cologne und komponierte mit MAJAÏNA SIN eine opulente Verbindung aus madagassischer Vanille, Zimt, Ingwer, Neroli und Bergamotte.
Christine Nagel, Alexandra Monet, Mathieu Nardin, Marion Costero und weitere Parfümeure ergänzten das Haus um neue Blickwinkel. Düfte wie UNE NUIT MAGNÉTIQUE, ADJATAY, AL SAHRA, DANCE OF THE DAWN, RED BURNING NIGHT, AZHI ARDARA und LOVE IS COMING … CHAPTER II zeigen, dass The Different Company heute keine einzige stilistische Formel bedient.
Die verbindende Kraft liegt nicht in einer bestimmten Duftfamilie. Sie liegt in der sorgfältigen Komposition, der Unabhängigkeit gegenüber kurzfristigen Trends und dem Anspruch, jedes Parfum als eigenständige Idee zu behandeln.
Ein Duftflakon, der bleiben soll
Nachfüllbarkeit gehörte bei The Different Company schon früh zum Konzept und wurde nicht erst entdeckt, als Nachhaltigkeit zu einem verkaufsfördernden Begriff wurde. Die Flakons der Hauptkollektionen sind für eine langfristige Nutzung konzipiert, viele Größen können mit passenden Refills wiederbefüllt werden.
Auch die Reiseformate folgen diesem Gedanken. Kleine nachfüllbare Sprays, schützende Aluminiumetuis und Lederhüllen verbinden Mobilität mit einer durchdachten Formensprache. Bei den Extraits Extrêmes gibt das Haus an, dass 95 Prozent der verwendeten Bestandteile recycelt oder recycelbar sind. Das macht ein Parfumprodukt nicht automatisch ökologisch neutral, zeigt aber, dass Gestaltung, Materialeinsatz und Wiederverwendung seit Langem zusammen gedacht werden.
THE DIFFERENT COMPANY - Extraits Extrêmes – mehr als fünf besonders starke Parfums

2026 schlägt The Different Company ein neues Kapitel auf. Die Kollektion Les Extraits Extrêmes wurde während der Paris Perfume Week vorgestellt und kam im Juni 2026 auf den Markt. Sie umfasst fünf Kompositionen in 50-ml-Flakons sowie ergänzende 10-ml-Reisegrößen.
Die Konzentrationen reichen von 50 bis exakt 55,15 Prozent. Damit liegen alle fünf Düfte deutlich über der üblichen Konzentration vieler klassischer Extraits de Parfum. Entscheidend ist jedoch, dass es sich nicht um nachträglich verstärkte Versionen vorhandener Düfte handelt. Jede Komposition wurde von Beginn an für diese ungewöhnlich hohe Dosierung entwickelt.
Luc Gabriel reagiert damit durchaus auf die gegenwärtige Nachfrage nach Performance und langer Haltbarkeit. Er verweigert sich jedoch der verbreiteten Gleichsetzung von Leistung mit maximaler Lautstärke. Die Düfte sollen intensiv, dicht und ausdauernd sein, ohne von groben Amberhölzern oder einer undifferenzierten Projektion dominiert zu werden. Die erklärte Antithese der Kollektion lautet: radikale Intensität und absolute Eleganz.
Das ist technisch anspruchsvoller, als die beeindruckenden Prozentzahlen vermuten lassen. Eine hohe Konzentration macht einen Duft nicht automatisch hochwertiger. Sie kann eine Komposition schwer, statisch und erstickend wirken lassen. In Extraits Extrêmes musste jeder Akkord so gebaut werden, dass er trotz seiner Dichte atmen und sich auf der Haut entwickeln kann.
MADDY – 54 Prozent Erinnerung, Butter und Nachtleben
MADDY wurde von Véronique Nyberg komponiert und besitzt eine Konzentration von 54 Prozent. Der Duft beginnt bei der französischen Madeleine, jenem kleinen Gebäck, das durch Marcel Proust zum kulturellen Symbol einer plötzlich zurückkehrenden Erinnerung wurde. Nyberg belässt diese Erinnerung jedoch nicht in einer stillen Kindheitsszene.
Zitronenschale bringt zunächst eine helle, beinahe gefrorene Spannung. Ein Akkord aus Madeleine mit gesalzener Butter verbindet sich mit gerösteter Mandel und gereiftem Rum. Dadurch kippt die vertraute Geborgenheit in eine ausgelassene, urbane Nacht. Vanilleschote und weißer Moschus geben dem Duft ein warmes, lang anhaltendes Fundament.
MADDY ist ein moderner Gourmand, aber keine simple Backwarenillusion. Das Gebäck wird zum Cocktail, die Erinnerung zum nächtlichen Verlangen. Gerade diese Spannung verhindert, dass die enorme Konzentration nur süß oder schwer erscheint.
SALTY KISS – 55,15 Prozent zwischen Meersalz und Karamell
Mit 55,15 Prozent ist SALTY KISS die höchst konzentrierte Komposition der Kollektion. Cristiano Canali entwirft darin einen Moment am späten Nachmittag: Die Haut ist noch warm von der Sonne, das Wasser ist verdunstet und zurück bleiben trockene Meersalzkristalle. Gleichzeitig erwacht der Wunsch nach etwas Süßem.
Im Herzen schmilzt Salzbutterkaramell mit gerösteter Pekannuss zusammen. Ein Akkord von knusprigem Spekulatius fügt würzige Gebäcknoten hinzu, während weißer Moschus die Komposition wieder an die Haut bindet.
Der Reiz liegt im Wechsel zwischen trocken und cremig, salzig und süß, mineralisch und gourmandig. SALTY KISS ist kein klassischer maritimer Sommerduft und ebenso wenig ein konventionelles Karamellparfum. Er übersetzt den Geschmack von Salz auf warmen Lippen in eine haptisch wirkende Duftsignatur.
GOTHIC INCENSE – 53,5 Prozent Rauch zwischen Kathedrale und Stahl
Serge de Oliveira komponierte GOTHIC INCENSE mit einer Konzentration von 53,5 Prozent. Schwarzer und rosa Pfeffer, grüne Gewürze und eine beinahe metallisch-kühle Spannung eröffnen die Komposition. Danach verdichten sich verbranntes Zedernholz, Weihrauchessenz und Weihrauch-Absolue zu einem dunklen, rauchenden Zentrum.
Im Fond begegnen sich tief geräucherte Hölzer, feuchtes Eichenmoos und Atlaszeder. Der Duft bewegt sich zwischen zwei Architekturen: dem kalten Stein einer Kathedrale und dem Stahlgerüst einer nächtlichen Metropole.
GOTHIC INCENSE inszeniert Weihrauch weder rein kirchlich noch orientalisch. Der Rauch trifft auf urbane Kälte, sakrale Stille auf industrielle Strenge. Das Ergebnis ist ein charaktervoller Nischenduft mit großer Tiefe und kontrollierter Dunkelheit.
GIN-SENG – 50 Prozent radikale Botanik
Die chinesische Parfümeurin Meng Gu verbindet in GIN-SENG mit 50 Prozent Konzentration die Bildwelt traditioneller chinesischer Heilpflanzen mit moderner Parfümerie. Gojibeere, frischer Ingwer und Basilikum eröffnen den Duft lebendig und grün. Im Herzen treffen blaue Kamille, roter Ginseng und wässrige Früchte aufeinander.
Grasiger Moschus, Vetiver und Zedernholz tragen die Komposition in einen klaren, beruhigenden Fond. Trotz der extremen Konzentration wirkt GIN-SENG nicht dunkel oder schwer. Der Duft vermittelt Energie, botanische Frische und aromatische Tiefe.
Damit ist er vielleicht das überraschendste Extrait der Kollektion. Er beweist, dass hohe Konzentration nicht zwangsläufig Vanille, Amber, Leder oder opulente Harze benötigt. GIN-SENG macht Grün zu einer dichten, beinahe körperlich spürbaren Erfahrung.
CRAZY TUBEREUSE – 50 Prozent weiße Blüte in schwarzem Leder
Alexandra Monet löst die Tuberose in CRAZY TUBEREUSE aus ihrer domestizierten, höflich floralen Umgebung. Bei einer Konzentration von 50 Prozent trifft die betörende weiße Blüte auf kalte Aldehyde, schwarzen Pfeffer, Jasmin und dunkles russisches Leder.
Die aldehydische Kühle verleiht dem Auftakt eine kristalline, leicht metallische Schärfe. Im Herzen breiten sich Tuberose und Jasmin mit narkotischer Intensität aus. Anschließend übernehmen die ledrigen Facetten und führen die florale Üppigkeit in eine dunklere, körperlichere Richtung.
CRAZY TUBEREUSE ist nicht die weiche, cremige Interpretation einer weißen Blüte. Der Duft wirkt nächtlich, kompromisslos und provokant. Er zeigt die Tuberose als ebenso schöne wie gefährliche Pflanze.
Warum diese Extrait Kollektion für The Different Company wichtig ist

Extraits Extrêmes ist eine erkennbare Reaktion auf einen veränderten Markt. Viele Menschen verlangen heute von einem Nischenparfum enorme Haltbarkeit, starke Präsenz und eine sofort verständliche Duftidee. Das birgt die Gefahr, dass sich unabhängige Parfümerie auf Lautstärke und beeindruckende Prozentangaben reduziert.
The Different Company stellt sich dieser Nachfrage, ohne sie zu ignorieren oder sich ihr vollständig zu unterwerfen. Die Konzentrationen werden offen und präzise genannt. Gleichzeitig bleiben die fünf Düfte kompositorisch unterschiedlich. Zwei sind gourmandig, einer ist grün-aromatisch, einer rauchig-holzig und einer floral-ledrig. Die Kollektion sucht keinen gemeinsamen Verkaufstrick, sondern untersucht fünf verschiedene Formen von Intensität.
Aus meiner Sicht liegt genau darin ihre Stärke. Nach mehr als 25 Jahren Erfahrung mit Nischendüften erkenne ich schnell, ob eine hohe Konzentration einer Duftidee dient oder lediglich als Zahl auf der Verpackung funktioniert. Bei den Extraits Extrêmes wurde die Konzentration zum Bestandteil der Komposition. Diese Düfte verlangen allerdings eine zurückhaltende Dosierung. Wenige Sprühstöße reichen aus, damit sie sich über viele Stunden entwickeln können.
The Different Company und Georg R. Wuchsa von scent amor – verbunden durch mehr als zwei Jahrzehnte

Die Verbindung zwischen The Different Company und scent amor ist keine neu entstandene Geschäftsbeziehung. Georg R. Wuchsa kennt das französische Parfumhaus, seine Entwicklung und Luc Gabriel bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten. Schon in den frühen Jahren der Marke gehörte The Different Company zu jenen unabhängigen Häusern, deren Haltung perfekt zu seiner eigenen Vorstellung von anspruchsvoller Parfümerie passte.
Beide verbindet die Überzeugung, dass ein wirklich guter Nischenduft weder von kurzfristigen Trends noch von künstlich erzeugtem Hype leben sollte. Entscheidend sind eine eigenständige Idee, die Handschrift des Parfümeurs, hochwertige Materialien und ein Duftcharakter, der nicht jedem gefallen muss. The Different Company steht für genau jene unabhängige, intellektuelle und zugleich sinnliche Parfumkultur, die auch scent amor seinen Kundinnen und Kunden vermitteln möchte.
Dass die Marke heute bei scent amor wieder einen besonderen Platz erhält, ist deshalb weit mehr als eine Sortimentsentscheidung. Es ist die Fortsetzung einer langjährigen persönlichen und professionellen Verbindung. Georg R. Wuchsa hat die Entwicklung des Hauses von Jean-Claude Ellenas transparenten frühen Kompositionen über die Ära von Céline Ellena bis zur heutigen kreativen Führung durch Luc Gabriel begleitet. Mit den Extraits Extrêmes beginnt nun ein neues Kapitel dieser gemeinsamen Geschichte.
Wenn du The Different Company noch nicht kennst, solltest du nicht mit einem beliebigen Blindkauf beginnen. Entdecke die Kollektion bei scent amor über sorgfältig abgefüllte Duftproben und finde heraus, welche Komposition wirklich zu dir passt. Neben den Klassikern des Hauses kannst du jetzt auch MADDY, SALTY KISS, GOTHIC INCENSE, GIN-SENG und CRAZY TUBEREUSE erleben. Wir beraten dich persönlich, ehrlich und auf Grundlage jahrzehntelanger Erfahrung – damit du nicht einfach irgendein Nischenparfum kaufst, sondern den Duft findest, der bei dir bleiben darf.
The Different Company - Eine Marke, die ihren Namen noch immer ernst nimmt

Seit der Gründung im Jahr 2000 hat The Different Company mehrere kreative Phasen durchlaufen. Jean-Claude Ellena definierte die ursprüngliche Klarheit. Thierry de Baschmakoff gab ihr ihre visuelle Gestalt. Céline Ellena erweiterte das olfaktorische Vokabular, und Luc Gabriel führte die Marke als unabhängiges Parfumhaus in die Gegenwart. Zahlreiche Parfümeure brachten anschließend ihre eigene Handschrift ein, ohne die Identität des Hauses aufzulösen.
Mit Extraits Extrêmes verlässt die Marke ihre Komfortzone und stellt eine berechtigte Frage: Kann ein Parfum mit mehr als 50 Prozent Duftkonzentrat kraftvoll sein, ohne seine Eleganz zu verlieren? Die fünf Antworten fallen sehr unterschiedlich aus. Gemeinsam ist ihnen der Wille, Intensität nicht als bloße Lautstärke, sondern als Verdichtung einer Idee zu verstehen.
Wenn du außergewöhnliche Düfte suchst, die jenseits austauschbarer Luxusästhetik entstanden sind, lohnt sich die Begegnung mit diesem Haus. Bei scent amor kannst du The Different Company, die neue Kollektion Extraits Extrêmes und passende Duftproben entdecken, bevor du dich für einen Flakon entscheidest.
Copyright by scent amor © 2026 (grw)
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