Mood Image Hand sprüht einen Nischenduft auf ein Handgelenk

Enrico Buccella – Parfümeur zwischen Umbrien, Grasse und der modernen Nische

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freigestellter Flakon von dem Eau de Parfum Alambar von Laboratorio Olfattivo, warmer amberbetonter Duft mit balsamischer Tiefe und weicher Süße, erhältlich bei scent amor.Duftbild zu dem Eau de Parfum Alambar von Laboratorio Olfattivo mit Zimtstangen und amberfarbenen Harzkristallen, warm, würzig und sinnlich inszeniert, erhältlich bei scent amor.
Laboratorio Olfattivo
AlambarAmber, Vanille, Gourmand
Angebot€5,00 – €120,00100ml (€1.200,00/l)

Handwerk statt Show: Buccellas Parfümerieverständnis

Enrico Buccella steht für ein Nischenparfum-Selbstverständnis, das Materialität, Struktur und erzählerische Tiefe über bloße Effekte stellt. In seinen Arbeiten begegnen dir Wärme, Textur und ein bewusster Umgang mit Kontrasten – Düfte, die auf der Haut nicht nur funktionieren, sondern eine Geschichte mit Nachhall erzählen. Seine Signatur zeigt sich in präziser Balance: sinnlich, aber nie gefällig; charakterstark, aber tragbar. Diese Haltung hat ihm in der unabhängigen Szene einen festen Platz gesichert.

Wurzeln und Weg: Italienische Schule, internationale Bühne

Buccella ist in der italienischen Duftkultur verwurzelt und seit Jahren in der Nischenduft-Szene aktiv. Datenbanken und Branchenarchive führen zahlreiche Kompositionen auf – ein Werkverzeichnis, das vom intimen Studioprojekt bis zur etablierten Nischenmarke reicht und seine beständige Präsenz dokumentiert. Seine Vita spiegelt die Doppelspur aus künstlerischem Anspruch und marktreifer Umsetzung wider: akribische Rezepturarbeit, Gespür für Rohstoffe und ein sicherer Blick für Struktur.

Marken und Projekte: Von Laboratorio Olfattivo bis Sigilli

Früh machte Buccella mit Laboratorio Olfattivo auf sich aufmerksam – Alambar gilt als zeitgenössischer Amber-Klassiker, der Wärme, Gewürz und weichen Harzglanz in eine elegante Silhouette fasst. Parallel entwickelte er die künstlerisch orientierte Linie Sigilli, deren Kompositionen von antiken Motiven und mediterranen Landschaftsbildern inspiriert sind. Auch Kollaborationen mit Cerchi Nell’Acqua und In Fieri zeigen seine Bandbreite: von gourmandigen, texturreichen Akkorden bis zu mineralisch-holzigen Erzählräumen.

Handschrift und Materialien: Wärme, Kontrast, Tiefe

Typisch für Buccella sind warme Harze, Ambersignaturen und gourmandige Anklänge, die er mit trockenen Hölzern oder ziselierten Zitrusfacetten kontrastiert. So entstehen Düfte mit Präsenz und Sillage, die dennoch strukturiert bleiben – außergewöhnliche Düfte im besten Sinn: markant, sinnlich, stilvoll. Seine Kompositionen leben von sauberer Architektur; sie entfalten sich in klaren Akten statt in Effekthascherei. Branchenverzeichnisse und Rezensionen belegen diese Spannweite quer durch sein Portfolio.

Heute: Profil in der unabhängigen Parfümerie

Aktuelle Einträge und Social-Media-Hinweise zeigen Buccella weiterhin als aktiven Autor seiner eigenen Duftsprache – mit Veröffentlichungen unter eigenem Namen und in Kooperation mit unabhängigen Häusern. Damit bleibt er eine Referenz für Nischenduft-Ästhetik, die Substanz vor Spektakel stellt und auf Langlebigkeit ebenso zielt wie auf Charakter.